Spanien: Kampf gegen Entlassung bei McDonalds

Die spanische Basisgewerkschaft CNT(-IAA) Tarragona kämpft zur Zeit gegen eine ungerechtfertigte Entlassung einer Arbeiterin bei McDonalds in Roda da Barà. Am 2.Mai wird der Fall der Kollegin vor einem Arbeitsgericht verhandelt werden.

Kundgebung bei McDonalds

Daher erinnert die CNT daran, dass das Unternehmen Folgendes zu verantworten hat:

- die Kollegin unter Druck zu setzen und schließlich zu feuern, weil sie sich nach einem Arbeitsunfall krankgemeldet hatte
- andauernd Leute zu unbezahlten Überstunden verpflichtet zu haben
- Aufgaben außerhalb des Arbeitsbereiches zu vergeben, wie jeden Morgen die Straße zu fegen, was die Aufgabe der städtischen Arbeiter*innen ist – solche Arbeiten wurden bei Kontrollen der Arbeitsinspektion niemals aufgelistet
- keine ordentliche Bezahlung für die Abendstunden
- die Kollegin zu Rufbereitschaft zu zwingen und rund um die Uhr vor Ort bei Bedarf verfügbar zu sein, sogar an freien Tagen
- nicht ihre freien Tage während der Woche anzuerkennen, manchmal diese Ausgleichstage auch willkürlich und ohne Begründung abzusagen – bei McDonalds hat man keine Ruhe

Auch die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) wünscht der Genossin viel Glück im Kampf gegen diese Ausbeutung. Und allen Arbeiter*innen rund um den Globus wünscht sie die Kraft sich zu organisieren und gegen diese anständige Arbeitsbedingungen zu kämpfen – bis der Tag kommt, an dem diese kapitalistische Ausbeutung nur noch eine schlechte Erinnerung in den Geschichtsbüchern geworden ist!

Quelle:
https://www.facebook.com/iwa.ait/

Übersetzung: anarchosyndikalismus.blogsport.de (CC:BY-NC)