Beiträge von Admin

Wien: Gegen Auslagerung in einem IT-Konzern

Wie das Wiener Arbeiter*innen Syndikat berichtet, haben sie 2017 in einem großen IT-Konzern einen Arbeitskampf geführt, da aus der Niederlassung in österreichischen Hauptstadt aktuell immer mehr Abteilungen ausgelagert werden., um als exterme Dienstleistungen – im Gegensatz zu eigenen Mitarbeiter*innen – abgerechnet werden zu können und die Bilanzen aufzuwerten.

Dieses Outsourcing betrifft immer mehr Arbeitsplätze und die stark aufgegliederten Belegschaften sind vom Management dann einfacher zu lenken, indem sie Mitarbeiter*innen der verschiedenen Unternehmen auf diese Art besser gegeneinander ausspielen und die gewerkschaftliche Organisierung erschweren versuchen.

Wiener Arbeiter*innen-Syndikat

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IAA: Polizei und Staat als Instrumente von Klassenkampf und Unterdrückung

Man muss nicht lange suchen, um Beispiele dafür zu finden, wie die Polizei und der Staatsapparat gegen Momente des Widerstandes gegen Ausbeutung und Unterdrückung eingesetzt werden. Auf der ganzen Welt sehen wir immer wieder, wie Proteste von Arbeiter*innen von der Polizei bekämpft und die Bewegungen der Unterdrückten mit Gewalt niedergerungen werden. Die Rolle des Staates zur Aufrechterhaltung der Macht der Eliten ist schon vor Langem deutlich geworden.
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Polen: Arbeitskämpfe bei PoloMarket weiten sich aus

Seit Monaten führt die Basisgewerkschaft ZSP-IAA eine Kampagne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Discounter-Kette PoloMarket. Dutzende Proteste haben bereits im ganzen Land stattgefunden und dabei wurde auf die verschiedenen Probleme der Arbeiter*innen dort hingewiesen:

- Unbezahlte Überstunden, meist in Verbindung mit fehlender Dokumentation oder Bestätigung der Arbeitsstunden
- erzwungene Überstunden für Menschen mit Behinderung
- Probleme für Arbeiter*innen, die Urlaub nehmen wollen
- fehlende Pausenzeiten in einigen Filialen
- Belästigung und verschiedene Mängel beim Arbeits- und Gesundheitsschutz

ZSP Picket PoloMarket Belchatow 2017

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Internationale Nachrichten – November 2017

Britannien: Basisgewerkschaft SF-IAA kämpft für Mieter*innen-Rechte

Vor dem Büro der Immobilienverwaltung „G4 Lets“ in Brighton protestierten a, 23.11. mehrere Gewerkschafter*innen der lokalen Solidarity Federation (SF-IAA) und fordeten die Rückzahlung der Kautionen von zwei Gruppen Mieter*innen. Diese mussten in unterdurchschnittlich schlechten Wohnungen (Mäusebefall, mangelhafter Brandschutz) leben und ihnen wurden bereits zuvor bestehende Schäden nach ihrem Auszug in Rechnung gestellt und abgezogen.

Protest in Brighton

Bereits Anfang November 2017 hatte die Wohnungsgewerkschaft (Housing Union) der SF-IAA gemeinsam mit den Mieter*innen eine schriftliche Forderung gestellt, auf die das Unternehmen aber nicht bereits war innerhalb der gestellten Wochenfrist zu reagieren. Daher hatten sie am 09.11. mit einer öffentlichen Kampagne gegen die unzumutbaren Mietverhältnisse bei „G4 Lets“ begonnen, um die ausstehende Zahlung von über 2000 GBP.

Dass solche direkten Aktionen von basisgewerkschaftlich organisierten Mieter*innen erfolgreich sind, zeigen auch die vorherigen Fälle, in denen die Solidarity Federation kürzlich nicht nur die komplette Rückzahlung der Kautionen, sondern auch fast 4.000 GBP Entschädigungszahlung an Mieter*innen erkämpfen konnte, die ein Jahr lang in feuchten und ungezieferverseuchten Wohnungen hausen mussten.

Britannien: „Macht dich dein Putzjob fertig?“

Eine neue Broschüre der anarchosyndikalistischen Solidarity Federation (SF-IAA) beleuchtet aus Sicht einer Reinigungsarbeiter*in die prekären Bedingungen in der Branche. Auf Grundlage von internationalen Studien wird in 28 Seiten dargestellt, wie die körperliche Beanspruchung und die Auswirkungen von chemischen Reinigungsmitteln die Gesundheit belasten. Hinzu kommen Niedriglöhne, steigende Arbeitsbelastung, fehlende Anerkennung, sexuelle Belästigung und familiäre Belastungen im Alltag von Reinigungsarbeiter*innen.

Madrid: Anarchosyndikalist*innen gegen Nationalstaaten und Klassenbündnisse

Das Allgemeine Syndikat (SOV) der CNT-IAA Madrid spricht sich angesichts der nationalistischen Staatskrise in der spanischen Region „Katalonien“ gegen jede Form von Herrschaft aus. Sie erinnern nicht nur an die Kontinuität der faschistischen Eliten nach Francos Tod, sondern auch an die Repression der katalanischen Staatsgewalt gegen soziale Bewegungen (15M, Hausbesetzungen, Streiks). Ein „Recht auf Selbstbestimmung“ könne es nur jenseits kapitalistischer Ausbeutung und politischer Stellvertretung gegen, aber nicht durch parlamentarische Stimmabgabe, Klassenbündnisse oder Neugründung staatlicher Herrschaft.

Polen: Die Proteste bei PoloMarket gehen weiter

Die Stadt Aleksandrów Lódzki ist nur einer von vielen Orten, an dem die Arbeiter*innen der Supermarkt-Kette gezwungen werden Überstunden zu leisten, ohne dass diese im Stundennachweis erfasst werden. Mehrere Arbeiter*innen haben deshalb bereits Entschädigungszahlungen erhalten und in weiteren Fällen wird noch darum gekämpt. Derweil versucht das Unternehmen die Basisgewerkschaft ZSP-IAA wegen angeblicher „Straftaten“ zu verklagen.

ZSP-IAA PoloMarket

Bulgarien: Proteste gegen Arbeitergeber*innen-Willkür und Korruption

In Sofia und Varna fanden wieder mehrere Proteste gegen die Willkür von Arbeitgeber*innen vor lokalen Behörden, sowie der Handelskammer statt. Zahlreiche Basisgwerkschafter*innen der ARS und solidarische Kolleg*innen forderten ausstehende Löhne und ein Recht auf Insolvenzantrag durch betroffene Arbeiter*innen.

ARS Bulgarien

Argentinien: Familie bestätigt Tod von Santiago Maldonado

Der „verschwinden“ gelassene Mapuche-Aktivist und Anarchist Santiago Maldonado war während einer Protestaktion festgenommen worden und nicht wieder aufgetaucht. Nach monatelangen Massenprotesten, die Informationen über seinen Verbleib einfordertetn und an das „Verschwindenlassen“ von Oppositionellen während der Militärdiktatur erinnerten, wurde Ende Oktober nun offiziell sein Leichnam „gefunden“.
Plaza de Mayo, Buenos Aires

Kurdistan: Gegen Staat und Krieg – Für Selbstverwaltung und soziale Revolution

Das Kurdischsprachige Anarchistische Forum (KAF) hat eine aktuelle Stellungnahme gegen den Angriff der irakischen Armee – und schiitischer Milizen – auf das Gebiet der Kurdischen Regionalregierung (KRG) veröffentlicht. Gleichzeitig lehnen die den Autonomieanspruch der dortigen Peshmerga-Regierung als autoritären Nationalismus ab. Klanchef Barzani will damit die Bevölkerung vom Sozialabbau und der Wirtschaftskrise ablenken.

Als Antimilitarist*innen ruft das KAF nun Genoss*innen auf der ganzen Welt zu Solidaritätserklärungen gegen den nationalistischen Bürgerkrieg im Irak auf. Sie rufen auch die Anarchist*innen arabischer, persischer, türkischer und syrischer Sprache zur Unterstützung auf im Kampf für eine antikapitalistische Selbstverwaltung ohne sexuelle oder kulturelle Ausbeutung und Unterdrückung.

Creative Commons: BY-NC (http://anarchosyndikalismus.blogsport.de)

IAA: Bericht vom Belgrader Kongress

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation ist erfreut berichten zu können, dass ihr erster Kongress in der Balkan-Region erfolgreich stattgefunden hat. Diese Tagung hat zeigt, dass für die IAA eine neue Zeit angebrochen ist, da sie ihr Bekenntnis zur Weiterentwicklung und Verbreitung des Anarchosyndikalismus in weiteren Weltregionen aufgezeigt hat.

Vom 03.-05.11.2017 fand dieser Außerordentliche IAA-Kongress in Belgrad (Serbien) statt, nur ein Jahr nach dem 26. Kongress in Warschau (Polen). Trotz dieser organisatorischen Herausforderung verlief er reibungslos und wurde sowohl von Diskussionen über praktische Themen, als auch von öffentlicher Vorstellung der Arbeit der Mitgliedsorganisationen begleitet.

IAA Kongress Belgrad 2017

Die Entscheidung, solch eine wichtige Tagung in Belgrad durchzuführen, kann als eine Trotzreaktion gegen den autoritären Staat gesehen werden, der mehr als einmal versucht hat unsere Genoss*innen in diesem Land zu kriminalisieren.

Besprochene Themen

Der Kongress beinhaltete eine Reihe von formellen Themen, aber auch einige Diskussionen und Wissensweitergabe. Die Formalien beinhalteten die Sprache der Statuten und deren Aktualisierung, um die aktuelle Vorgehensweise wiederzugeben und mehr Informationen zu liefern. Aber es fanden auch Präsentationen von Delegierten* verschiedener Arbeitsgruppen über Strategie und Bildung statt.
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IAA-Kongress in Belgrad

Der diesjährige Außerordentliche Kongress der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) fand letztes Wochenende in Belgrad (Serbien) statt.

Zum ersten Mal wurde ein IAA-Kongress in der Balkan-Region durchgeführt. Dutzende Genoss*innen aus aller Welt versammelten sich, um Beschlüsse zu einigen dringenden und aktellen Themen zu beschließen, verschiedene Themen zu besprechen und sich darüber auszutauschen, wie sich Anarchosyndikalist*innen am Arbeitsplatz organisieren und den Kampf weiter verbreiten können.

Zum Kongressprogramm gehörten auch zwei Abende voller Vorträge, samt Kunstausstellung und geselliger Runde. Einen Bericht über die Arbeit des Kongresses will das IAA-Sekretariat demnächst veröffentlichen [siehe http://anarchosyndikalismus.blogsport.de/2017/11/19/iaa-bericht-vom-belgrader-kongress/].

Ausserordentlicher IAA-Kongress Belgrad 2017

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Moskau: Freiheit für inhaftierten Philosophen in Belarus

Am 13. Oktober fand in Moskau eine kleine Solidaritätsaktion vor der weißrussischen Botschaft statt, auf der einzelne Personen nacheinander forderten, den in der Stadt Baranawitschy verhafteten anarchistischen Philosophen Peter Ryabov freizulassen.

Freiheit für Peter Ryabov (Moskau 2017)

Nachdem seine Lesung zur anarchistischen Zeitgeschichte in Weißrussland in der Stadt Hrodna von der Polizei gestürmt wurde, waren rund 20 Anwesende für fünf Stunden inhaftiert und ihre Fingerabdrücke festgestellt worden, dabei wurden auch 14 Bücher beschlagnahmt, darunter die 2007 erschienene Broschüre mit dem Titel „Freiheit oder Tod“. Die Verhaftung reiht sich ein in die aktuelle Repressionswelle gegen anarchistische Aktivist*innen in Belarus.

Der Autor libertärer Studien und Philosophie-Dozent an der Moskauer Pädagogischen Universität wurde schließlich unter dem Vorwurf des „geringfügigen Hooliganismus“ (Beleidigung und Widerstand gegen Beamte) auf der Rückfahrt nach Russland am Bahnhof von Baranawitschy von zehn Milizsoldaten festgenommen. Am 11.Oktober ist er dann zusätzlich wegen „Verbreitung extremistischer Materialien“ zu sechs Tagen Haft verurteilt worden, woraufhin er in Hungerstreik trat. Die Protestaktion wurde von mehreren seiner Student*innen mit Unterstützung der Basisgewerkschaft KRAS-IAA durchgeführt.

Video-Interview mit einem der Aktivist*innen:
https://www.youtube.com/watch?v=sfsehirqsNc

Solidarität kommt auch Serbien von der Anarcho-Syndikalistischen Initiative (ASI-IAA):
Freiheit für Peter Ryabov

Neues aus der IAA – Oktober 2017

Argentinien: Soldarität gegen Polizeiterror in Katalonien

Die Widerstandsgesellschaft aller Berufe (SROV) der FORA in Lomas de Zamora hat anlässlich des politischen Generalstreiks am 03.10. gegen die Staatsgewalt in der Region Katalonien vor der Spanischen Botschaft in Buenos Aires protestiert. Dabei wurden auf der Straße vor dem Gebäude zahlreiche Flugblätter verteilt, Transparente gezeigt und Redebeiträge mit Megaphon gehalten (siehe Video).

Sie unterstützen damit den Aufruf der Basisgewerkschaft CNT in Barcelona, die sich angesichts der massiven Unterdrückung gegen die regionalistische Unabhängigkeitsbewegung mit den zivilen Opfern von Polizeigewalt und faschistischem Straßenterror solidarisiert.

Auch die FORA-Mitglieder wenden sich gegen jede staatliche Unterdrückung und rufen zum Klassenkampf gegen die kapitalistische Ausbeutung jenseits aller Grenzen auf. Auf dem Weg zur Selbstbestimmung stehen für sie die Organisation der Arbeiter*innen und gemeinsame direkte Aktionen im Vordergrund, aber nicht nationalistische Spaltung und Militarisierung.

FORA Lomas de Zamora

http://oficiosvarios-lomasdezamora.blogspot.de/

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Bulgarien: Kampagne gegen Willkür von Arbeitgeber*innen

Das Autonome Arbeiter*innen-Syndikat (ARS/APC) organisiert gemeinsam mit anderen Arbeitern aus verschiedenen Firmen und Branchen eine Kampagne gegen willkürliche Maßnahmen von Unternehmer*innen weiter.

Nach einem gemeinsamen Protest am 05.09. haben sie einige Ergebnisse erzielt, vor allem im Zusammenhang mit den Rechten von Arbeiter*innen bei der Firma Piccadilly. Aber das reicht nicht, denn die Arbeiter*innen haben das fällige Geld noch nicht erhalten.

Und die vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen werden nicht einmal im Parlament behandelt. Deshalb haben sie in den letzten Wochen eine neue Reihe von Veranstaltungen gestartet, um über die Fortsetzung und Ausweitung der Kampagne gegen die Arroganz der Arbeitgeber*innen zu diskutieren.

Die Arbeiter*innen und der Gewerkschaft, die an diesen Versammlungen teilgenommen haben, wollen die Kampagne vertiefen und zu radikalen Protesten, Straßensperren und anderen Aktionen übergehen.

Die Kampagne wird Beteiligung in weiteren verschiedenen Bereichen ermöglichen und diese in die allgemeine Mobilisierung einbeziehen. In mehreren Städten des Landes findet eine Koordinierung statt und die Proteste werden diese Woche fortgesetzt.

http://arsindikat.org/bg/

ARS Kampagne gegen Unternehmerwillkür

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Granada: Arbeitskampf bei 8Belts geht weiter

Vor dem Kongresszentrum der spanischen Stadt haben heute Basisgewerkschafter*innen der CNT-IAA Granada gegen die Ausbeutung in der Firma 8Belts protestiert, deren Inhaber Anxo Perez dort an einer Veranstaltung teilnahm. Die Passant*innen und Besucher*innen wurden über den Arbeitskampf informiert. Der Unternehmer wurde daran erinnert, seinen Verpflichtungen nachzukommen und auf die Forderungen der Arbeiterin* einzugehen.

CNT-IAA Granada: 8Belts

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Spanien: CNT-IAA schließt Haustarifvertrag in Kantabrien ab

Nach sechs Monaten Verhandlung hat die anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft CNT-IAA Torrelavega bei „Fincas Urbanas“ einen eigeständigen Tarifvertrag für alle Mitglieder in dem Unternehmen abgeschlossen.

Landesweit ist dies die erste Stadt, in der eine CNT-Gewerkschaft solch einen umstrittenen Haustarifvertrag aushandeln konnte. Dieser regelt nun eine Lohnerhöhung, sowie Verbesserungen bei Urlaubsanspruch und Nachtarbeit.

Da alle Mitglieder dieses hauseigene Abkommen auf ihrer Vollversammlung beschlossen hatten, sieht die lokale Gewerkschaft darin einen Weg, um die reformistische Stellvertretungspolitik einer Funktionärsbürokratie durch solche selbstbestimmten, direkten Aktion zu verhindern.

Allgemeines Syndikat Torrelavega

Quelle:
https://www.adargainfo.com

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Spanien: Kampagne gegen Arbeitsunfälle

Unter dem Motto „Aus unserem Blut schöpfen sie ihren Reichtum – Arbeitsunfälle sind Unternehmensterror!“ startet eine Kampagne gegen die gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz. Die CNT-IAA Albacete will mit Plakaten und Aufklebern die berufsbezognen Risiken von Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen aufmerksam machen.

Vor allem das Profitinteresse der Unternehmer*innen und die zunehmende Leistungsverdichtung bei gleichzeitiger Arbeitshetze sehen sie im Zusammenhang mit der gestiegenen Zahl von Arbeitunfällen und Berufskrankheiten in dem krisengeplagten Land. Im spanischen Staat sterben über 600 Arbeiter*innen pro Jahr bei Arbeitsunfällen, weltweit handelt es sich um etwa 360.000 Tote.

CNT-IAA Albacete

Arbeitsunfälle

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Frankreich: Neue Ausgabe von „Anarchosyndicalisme!“

Die aktuellle Nr. 156 der Gewerkschaftszeitung der CNT-IAA Toulouse ist erschienen mit folgenden Themen:

- „Lächeln, sie werden gefilmt“

- „(R)Evolution(en) – die kapitalistische Ideologie und die Theorie der Verteilung“

- „Levothyrox – eine medizinischer Unfall“

- „Die Chefs befehlen, Macron führt aus“

- „Autonomie und ziviler Ungehorsam: Die selbstbestimmte Arbeitszeitverkürzung in Italien“

- „Der Schaden in Katalonien“

- „Ebru Firat: Schon 400 Tage Inhaftierung der türkischen Gefangenen“

- „S.I.A. – eine andere Form der Solidarität“

- „Medien: Ein Hurrikan von Gerüchte aus Saint-Martin“

Anarchosyndicalisme 156 (CNT-IAA Toulouse)

http://www.cntaittoulouse.lautre.net/IMG/pdf/anarchosyndicalisme___156.pdf

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CreativeCommons: BY-NC (http://anarchosyndikalsimsu.blogsport.de)

Köln: Protest gegen Wohnraumzerstörung

Vor zwei Jahren war in der Kölner Südstadt das Wohnhaus am Kartäuserwall 14 besetzt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Die Mieter*innen waren von der Immobilienfirma Gewerbepark Hüsten GmbH zuvor als „Verwertungshindernis“ vertrieben worden. Das Gebäude wurde schließlich nach vier Wochen polizeilich geräumt, einige der Besetzer*innen wurden angeklagt und verurteilt.

Nachdem dieser Wohnraum unter skandalösen Umständen zerstört und abgerissen wurde, ist jedoch trotz aller Investorenpläne für ein schickes City-House jahrelang nichts passiert auf der Brache. Es wird auch bezweifelt, ob überhaupt eine erforderliche Baugenehmigung für die geplante Geschosserhöhung der Neubauten und die geringen Abstandsflächen vorliegt.

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Madrid: Proteste gegen Lohnraub bei Clinica Americana

Die Aktivist*innen der Basisgewerkschaft CNT-IAA in Madrid haben im September eine Reihe von direkten Aktionen im Zusammenhang mit dem laufenden Arbeitskampf bei verschiedenen Firmen und Institutionen organisiert. So haben Gewerkschafter*innen aus den Branchen Graphik, Transport und Allgemeines seit August regelmäßig Proteste vor einer amerikanischen Schönheitsklinik (Clínica Americana) durchgeführtt. Deren Eigentümer schuldet einer ehemaligen Arbeiter*innen uner anderem noch für zwei Monate Lohn.

CNT-IAA Madrid protestiert vor Clinica Americana 2017

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Polen: Kleiner Sieg gegen PoloMarket

Einige der ehemaligen Arbeiter*innen bei der polnischen Discounter-Kette PoloMarket können sich angesichts eines kleinen Erfolges vor Gericht wenigstens ein Bischen freuen. Die Gewerkschaft ZSP-IAA protestiert schon seit Monaten gegen die Arbeitsbedingungen und auch der Forderung nach Entschädigung für unbezahlten Überstunden.

Kleiner Sieg gegen PoloMarket (ZSP-IAA)

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Kassel: Einführung in Vergangenheit und Gegenwart der anarchistischen und anarchosyndikalistischen Bewegung

„Einführung in Vergangenheit und Gegenwart der anarchistischen und anarchosyndikalistischen Bewegung“

03.10.2017, 18 Uhr, Sandershaus, Sandershäuser Str. 79, Kassel

Eine Veranstaltung mit kommentierten Filmdokumentationen und Referent des Anarchosyndikalistischen Netzwerks (ASN) – Gruppe Kassel

Brighton: Erfolgreiche Kampagne gegen Vermieterin

Die protestierenden Mieter*innen, die sich gemeinsam mit der anarchosyndikalistischen Solidarity Federation (SF-IAA) in Brighton gegen ihre tyrannische Vermieterin gewehrt haben, können einen Sieg vermelden. Da sie ein Jahr lang in einer feuchten, schimmeligen und verseuchten Unterkunft leben mussten, wurde ihnen nun von der Vermieterin 2.700 GBP als Entschädigung und die gesamte Kaution ausgezahlt.

MTM-Kampagne Foto: SolFed Brighton 2017

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Aktionstag „Mietenwahnsinn stoppen“ in Köln

Im Rahmen der bundesweiten, dezentralen Proteste gegen steigende Mieten, Luxussanierung und Gentrifizierung hat es auch eine Aktion in der Kölner Südstadt und im Stadtteil Zollstock gegeben. Bei der städtischen Wohungsgesellschaft GAG, vor einem Studierendenwohnhaus, sowie einer restaurierten Arbeiter*innen-Siedlung und an einer Flüchtlingsunterkunft wurde mit verschiedenen Plakaten die entsprechenden Zusammenhänge kritisiert bzw. Forderungen gestellt.

Keine Rendite mit der Miete
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IAA: Solidarität mit Uber-Fahrer*innen in Jakarta

Zahlreiche Uber-Fahrer*innen rund um den Globus haben bereits gegen die Ausbeutung bei dem Transportvermittlungsunternehmen protestiert. In Indonesiens Hauptstadt Jakarta haben sich nun Fahrer*innen als Basisgewerkschaft KUMAN (Komunitas Uber Mainstream) organisiert.

Gemeinsam mit Mitgliedern der anarchosyndikalistischen PPAS (Persaudaraan Pekerja Anarko-Sindikalis) haben sie Proteste und einen Streik organisiert, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen der „freiberuflichen“ Auftragsfahrer*innen zu protestieren, wobei weitere Aktionen noch geplant werden.

Uber->Fahrer*innen demonstrieren in Jakarta 2017

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