Archiv der Kategorie 'Internationales / IAA'

Indonesien: Repression gegen Anarchosyndikalist*innen

Nach den Straßenkämpfen am Ersten Mai in den indonesischen Provinzhauptstädten Bandung, Surabaya und Makassar wird von Polizeirepression und Überwachung gegen die dortigen Anarchosyndikalist*innen berichtet.

Erster Mai 2019 in Surabaya
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IAA: Erster Mai 2019

Erklärung des IAA-Sekretariats vom 01.05.2019:

Am diesjährigen Ersten Mai sendet die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation ihre Grüße an alle kämpfenden Arbeiter*innen. Denn gegen die Ausbeutung und für die Würde der Arbeiter*klasse den Kampf weiterzuführen, ist immer noch eine große Hoffung für Arbeiter*innen auf der ganzen Welt.

Seitens der IAA möchten wir außerdem in Erinnerung rufen, daß unsere Ziele darin bestehen, die Kontrolle über unsere Leben wiederzuerlangen, indem wir den Reichen und Mächtigen unsere Arbeitsplätze aus den Händen reißen. Damit wir die gleichberechtigte Gesellschaft aufbauen können, die wir anstreben, muss Alles von den Arbeiter*innen und der Gesellschaft selbst organisert werden. Dabei bleibt immer das Ziel, für das wirkliche Wohlergehen all jener zu streben, die tatsächlich die Welt am Leben erhalten. Und für eine Befreiung von den beiden Übeln Kapitalismus und Staat.

Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA)

Unser Kampf muss global geführt werden, denn niemand von uns ist wirklich frei, solange es die krassen Ungleichheiten gibt, die typisch für den Kapitalismus sind. Wo Arbeiter*innen in vielen Teilen der Welt ein Sklavendasein führen, um Andere reich zu machen und Millionen zu versorgen, welche die Produkte ihrer stark entwerteten Arbeitskraft genießen.

Die IAA sendet ihre herzlichsten Grüße und Unterstützung an Jene, die sich rund um den Erdball unserem Kampf angeschlossen haben. Und wir hoffen, dass der revolutionäre Geist in den kommenden Jahren auch an neuen Orten erwächst.

Quelle:
https://iwa-ait.org/content/may-day-2019

Übersetzung: ASN Köln, http://asn.blogsport.de
(CC:BY-NC)

Weltbank, grüner „Freihandel“ und neoliberale Privatisierung (Teil 1+2)

Teil 1: Warum die Ankündigung der Weltbank zur Bereitstellung von 200 Mrd. Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels vielleicht doch keine gute Nachricht ist

Die Weltbank [WBG] hat Anfang Dezember 2018 angekündigt, dass sie zur Finanzierung von Maßnahmen gegen den Klimawandel rund 200 Mrd. $ zur Verfügung stellen will. Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, teilte in der Erklärung mit: „Es geht darum, dass Länder und Gemeinschaften in die Lage versetzt werden, eine sicherere und klimaresistentere Zukunft aufzubauen.“ Die Ankündigung wurde allgemein begrüßt und Viele hoben hervor, dass die Bank damit eine starke Führungsrolle übernimmt und ein deutliches Zeichen an privatwirtschaftliche Kapitalgeber*innen sendet.

Doch bevor wir alle in Jubel ausbrechen, sollte erwähnt werden, dass die Weltbank schon seit langem dafür bekannt ist, etwas anzukündigen, aber das Gegenteil davon zu tun. Beispielsweise hatte derselbe Herr Kim 2015 einen Fünf-Punkte-Plan zur Entwicklung eines kohlenstoffarmen Wachstums angekündigt, in dem ein Ende von Fördergeldern für fossile Energie ausgerufen wurde. Doch später stellte sich heraus, dass die Weltbank stattdessen den Ausbau fossiler Brennstoffe mit bis zu 3,4 Mrd. $ gefördert hat, was eine Steigerung von 22% gegenüber dem Vorjahr bedeutete.
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Internationale Nachrichten (Frühjahr 2019)

Anarchosyndikalismus international Nr. 7 – Frühjahr 2019

- GLOBAL: Internationaler Frauen*Streik
- SPANIEN: Aufruf zum Frauen*streik
- SPANIEN: Bericht vom Feministischen Aktionstag in Granada
- ÖSTERREICH: Warnstreiks in der Sozialwirtschaft
- BRITANNIEN: Kampagne gegen „Fox & Sons“ geht weiter
- SPANIEN: Antifa-Solikonzert in Cádiz
- SPANIEN: Freiheit für Anarchosyndi­kalist*innen aus Barcelona
- SERBIEN: Gegen den Bau von Mini-Wasserkraftwerken
- POLEN: Arbeitskampf bei der Post
- POLEN: Aktuelle Arbeitskämpfe
- BANGLADESCH: Textilarbeiter*innen erkämpfen Mindestlohn-Erhöhung
- INTERNATIONAL: Solidarität mit den Sozialprotesten in Frankreich
- FRANKREICH: Gelbwesten-Streik bei Géodis
- FRANKREICH: Gelbe Westen zwischen Repression und Vernetzung
- SPANIEN: Konferenzen zum Fall „Xylella fastidiosa“
- INTERNATIONAL: Weltbank, grüner „Freihandel“ und neoliberale Privatisierung
- ARGENTINIEN: Osvaldo Bayer (1927-2018)

http://asn.blogsport.de/download/broschueren/anarchosyndikalismus-international/nr-7-fruehjahr-2019/

Auch als PDF (18 MB)

CC: BY-NC (asn.blogsport.de)

Aufruf zum Frauenstreik am 08.03.2019 (CNT-IAA Granada)

Die Feministische Sektion der Basisgewerkschaft CNT-IAA Granada (Spanien) wird dieses Jahr anlässlich des Frauenstreiks am 08. März wieder auf die Straße gehen und lädt dazu alle Frauen* und nicht cis-gendernormative Personen [wie Transfrauen und Intersexuelle] auf, daran teilzunehmen.

CNT-IAA Granada: Frauenstreik 08.03.2019

Als Anarchosyndikalistinnen* sehen sie den Streik als eine außergewöhnliche Kraft an, um die täglichen Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen und das System von Herrschaft ins Wanken zu bringen, welches durch die Verbindung von Klassenverhältnissen mit der strukturellen Gewalt offensichtlich wird.

Der Streik am 08. März wird kein gewöhnlicher Streik, sondern ein feministischer sein, der neue Sichtweisen auf die bisherigen Kämpfe eröffnet. Zudem zeigt er auf, daß Frauen* und nicht-cis-gendernormative Personen diejenigen sind, welche mit einem noch niedrigeren und noch weiter ungesicherten Status im kapitalistischen System und in der patriarchalen Gesellschaft konfrontiert werden. Sie werden zu Opfern gemacht und erfahren durch ihre Körper bzw. Identitäten die ganze Gewalt des Systems auf allen Ebenen.
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Polen: Arbeitskampf bei der Post – Repression gegen ZSP-IAA

In der vergangenen Woche hatte sich eine „Brieftauben-Grippewelle“ in über 40 Postämtern in ganz Polen ausgebreitet. Kennzeichen dieser Epedemie ist ein allgemeines Unwohlsein, versacht durch Überlastung wegen schlechter Arbeitsbedingungen, was schwerwiegende Gesundheitsprobeme zur Folge hat.

Daher gab es einen Aufruf an alle Postarbeiter*innen, sich ärztlich untersuchen zu lassen, der eine große Zahl vonKrankmeldungen zur Folge hatte. In einigen Städten war bis zu ein Drittel des Personals ausgefallen und in manch kleineren Ortschaften (wie Opole, Brzeg, Swiebodzice, Swidnica, Trzebina und Lewin) ist überhaupt niemand zur Arbeit erschienen.

Post-Protest der ZSP-IAA

Im Laufe der letzten Monate hatten sich Leute aus verschiedenene Berufen „krangemeldet“, unter anderem Lehrer*innen. Solche Aktionen werden als ein Weg angesehen, um die sehr eingeschränkten Möglichkeiten rechtmäßiger Streiks zu umgehen und die Gewerkschaften außen vor zu lassen, welche oft jegliche wirksame Aktionen der Arbeiter*innen zu unterbinden versucht.
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IAA: Solidarität mit den Sozialprotesten in Frankreich

Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) erklärt ihre Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich, die ein weiteres Beispiel für den Widerstand gegen die herrschende Ausbeutung sind, welcher die Arbeiter*innen auf der ganzen Welt gegenüberstehen.

Es folgt eine teilweise Dokumentation eines Textes der französischen Confédération Nationale du Travail (CNT-IAA):

Aufruf zur Solidarität mit der Massenbewegung der Gelben Westen in Frankreich

Seit über zwei Monaten erschüttert eine gesellschaftliche Bewegung neuen Typs das Land. Hunderttausene Menschen, zumeist aus der Arbeiter*innen-Klasse (arme Arbeiter*innen oder aus der Mittelklasse, Erwerbslose, Zeitarbeiter*innen, Rentner*innen,…). Sie versammeln sich, um spontan öffentliche Plätze zu besetzen, vor allem die Kreisverkehre, welche sich meist an den Einfallstraßen der Ortschaften oder Städte befinden. Damit wollen sie ihren Ärger über das aktuelle politische System ausdrücken und versuchen Wege zu finden, um dieses zu überwinden.

Anarchosyndicalisme, no.162

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Bangladesch: Textilarbeiter*innen erkämpfen Mindestlohn-Erhöhung

Die Bekleidungsindustrie der bengalischen Volksrepublik exportiert für einige der weltweit größten Markenunternehmen (Aldi, H&M, Primark, Tesco, Walmart, Zara) jedes Jahr Waren im Wert von rund 30 Milliarden Dollar und macht damit 80% des Außenhandels des südasiatischen Landes aus.

Bereits im Juli 2018 hatten die Arbeiter*innen der Bekleidungsindustrie in Bangladesch gestreikt, demonstriert und den Verkehr aufgehalten, da ihnen Lohn vorenthalten worden war (siehe „Solidarität mit dem Kampf der Textilarbeiter*innen“).

Textilarbeiter*innen-Straßenblockade, Dhaka 2019

Im September 2018 hatte die Regierung angekündigt, den Mindestlohn zum ersten Mal seit 2013 um bis zu 51% auf 8.000 Taka (83 Euro) im Monat anzuheben. Doch die Textilarbeiter*innen mussten feststellen, dass die stufenweise Erhöhung überhaupt nur einem kleinen Teil der fast 4 Millionen Lohnabhängigen in der Branche zugute kommt. Die von der Regierung vor den Parlamentswahlen Ende 2018 versprochenen Änderungen seien jedoch auch nach zwei Monaten noch nicht angemessen umgesetzt worden, was aktuell zu einer Woche andauernder Proteste und zahlreichen direkten Aktionen führte.
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Frankreich: Gelbe Westen zwischen Repression und Vernetzung

Mittlerweile ist die Massenbewegung der Gelben Westen seit neun Wochen jeden Samstag auf den Straßen Frankreichs, um gegen soziale Misstände, Verarmung und Ungerechtigkeit zu demonstrieren. Bei Versammlungen und Protesten in Bordeaux, Lyon, Marseille, Nantes, Paris, Toulouse und rund 40 weiteren Städten wurden seitdem tausende Demonstrant*innen Opfer der systematischen und weit verbreiteten Polizeigewalt.

Polizeiangriff auf Gelbe Westen (Paris, 08.12.2018)

Die Repression bestand unter anderem aus etwa 1.500 verletzten Demonstrant*innen, von denen mehr als fünfzehn Personen schwere Verletzungen erlitten. Vier Personen wurde bei Explosionen der berüchtigten Sprenggranaten (GLI F4) die Hand abgerissen, zwölf Leuten wurde ein Auge weggeschossen, jemand hat das Gehör verloren und mehr als hundert Demonstrant*innen haben Knochenbrüche oder schwere Gesichtsverletzungen. Eine Frau starb als unbeteiligte Anwohner*in durch eine abgeschossene Tränengasgranate und einige Protestierer*innen liegen noch im Koma, weil die Polizei sie mit Gummigeschossen am Kopf verletzt hat.
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Osvaldo Bayer (1927-2018)

Am 24.12.2018 verstarb der anarcho-pazifistische Autor, Historiker und Journalist Osvaldo Jorge Bayer im Alter von 91 Jahren.

Osvaldo Bayer mit Filmkamera (Quelle: Wikipedia)

Berühmt wurde er für seinen Einsatz für die argentinischen Landarbeiter*innen und die indigenen Mapuche, vor allem durch das 1974 verfilmte Buch „Aufstand in Patagonien“ (La Patagonia rebelde. Los vengadores de la Patagonia trágica) . Seine Schilderung von unterdrückten Streiks und des Aufstand der Arbeiter*schaft im Süden des Landes, welcher 1920-’22 vom argentinischen Militär blutig niedergeschlagen wurde, wurde weltbekannt. Bei diesen Massakern wurden ca. 1.500 Arbeiter*innen hingerichtet, die überwiegend in der anarchosyndikalistischen Arbeiter*föderation FORA (Federación Obrera Regional Argentina) organisiert waren.
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Internationale Nachrichten (Winter 2018)

AnarchoSyndikalismus international, Nr.6, Winter 2018

INHALT

- FRANKREICH: Aufstand der Gelben Westen
- BRASILIEN: Antifaschistischer Wider­stand…
- ARGENTINIEN: Protest gegen G20-Gipfel
- NIEDERLANDE: Anarchistische Buchmesse in Amsterdam
- ÖSTERREICH / SLOWAKEI: Gewerkschaftstreffen…
- SPANIEN: Internationale Solidarität mit der CNT-IAA Madrid
- POLEN: „Schlechester Arbeitgeber 2013“ verliert vor Gericht
- POLEN: ZSP unterstützt Streik bei staatlicher Fluggesellschaft
- BANGLADESCH: Moderne Sklaverei
- AUSTRALIEN: Trauer um Antonio Burgos

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Madrid: Stellungnahme zu den Ereignissen vom 27.10.2018

Die Lokalföderation der CNT-IAA Madrid hat am 02.11.2018 folgende Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen in Villaverde und Madrid veröffentlicht:

Am Samstagmorgen (27.10.) fand im Lokal der CNT in Villaverde das Plenum der Region Zentrum statt. Daran nahmen Delegationen von fast allen Gewerkschaften der Region teil, sowie etwa 60 Beobachter*innen. Tagesordnungspunkt 5 war die beantragte Lösung des Konfiktes in der Lokalföderation Madrid, wobei deren mögliche Auflösung durch den Ausschluss der Mitglieder des Madrider Allgemeinen Syndikats (SOV: „Vereinigung verschiedener Berufe“) diskutierte wurde.

Stattdessen wurde mit einer knappen Mehrheit der Stimmen der Syndikate Graphik und Transport aus Madrid, sowie aus Valladolid, Villaverde, Ciudad Real und Sierra Norte, aber mit Enthaltung von Aranjuez, der Ausschluss der gesamten Lokalföderation Madrid beschlossen. Zur Lösung des vorgeblichen Konfliktes gab es weder eine Möglichkeit zu Gespräch oder Konsens, noch wurden die Klärungsversuche der meisten Gewerkschaften aus Madrid angenommen.
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Argentinien: Arbeiter*macht statt Bürokratie-Herrschaft

Was wir von Argentinien lernen können

Auf der ganzen Welt versucht die herrschende Klasse aus Kapitalist*innen, Politiker*innen und staatliche Manager*innen ihre Gewinne zu sichern, indem sie die Arbeiter*klasse für die Wirtschaftskrise zahlen lassen. Einerseits betreiben sie Stellenabbau und zwingen damit die verbleibenden Arbeiter*innen zu noch größeren Leistungen, um die Produktionsziele zu erreichen. Andererseits führen sie einen breit angelegten Angriff auf Löhne, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen.

Generalstreik in Argentinien, 25.09.2018

Die Staaten helfen den Kapitalist*innen dabei, indem sie u.a. die Zinssätze erhöhen und den Unternehmen gleichzeitig Steuererleichterungen ermöglichen. Auch werden die staatlichen Unternehmen dem Markt angepasst oder privatisiert und die grundlegenden Dienstleistungsangebote ausgelagert (Outsourcing). Die Staaten helfen den Kapitalist*innen darüber hinaus das Arbeitsrecht auszuhöhlen, um es – wie im Falls des Streikrechts – den Arbeiter*innen so schwer wie möglich zu machen, gegen solche Angriffe Widerstand zu leisten.
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Unterbeschäftigung, Teilzeit und die Zukunft der Arbeit

Die Basisgewerkschaft Solidarity Federation (SF-IAA) hat vor kurzem einen Blick geworfen auf die aktuellen Entwicklungen im Vereinigten Königreich und den USA, welche geprägt sind von mangelnden Wochenstunden und unsicheren Arbeitsverträgen:

Als „unterbeschäftigt“ werden Arbeiter*innen bezeichnet, die weniger Stunden bekommen als sie möchten und dringend benötigen. So gibt es beispielsweise in Großbritannien und Nordirland über 1,4 Millionen Arbeiter*innen mit Null-Stunden-Verträgen [„Arbeit auf Abruf“]. Zudem müssen viele der 865.000 Leiharbeiter*innen dort darum kämpfen, genügend Wochenstunden zu bekommen, um davon Leben zu können. Hinzu kommt, dass Unternemen immer mehr Leute in Teilzeit einstellen, oft mit Verträgen von 10 Stunden oder weniger. All diese Arbeiter*innen sind also davon abhängig, dass ihnen das Management zusätzliche Mehrarbeit ermöglicht.
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Klimawandel bedroht Bangladesch

Die Weltbank hat vor einiger Zeit einen Bericht herausgebracht mit dem Titel „Schockwellen: Verwaltung der Folgen des Klimawandels auf die Armut“ (2016). Darin wird vorhergesagt, dass die weltweite Erwärmung im nächsten Jahrzehnt weitere 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen wird. Das bedeutet, dass 100 Millionen Menschen mehr mit Ansehen müssen, wie ihr Einkommen unter 0,87 Euro am Tag sinkt, was bereits auf 700 Millionen Menschen zutrifft, die nach Definition der Weltbank in „äußerster Armut“ leben.

Bangladesh Anarchosyndicalist Federation (BASF)

Die Menschen in den ärmsten Ländern sind am meisten bedroht, vor allem in Afrika südlich der Sahara, ebenso wie in Südasien. Dem Bericht zufolge wird der Klimawandel schreckliche Auswirkungen auf Landwirtschaft und Gesundheit in den globalen Armutsregionen haben. Die Ernteerträge werden bis 2030 um 5 % zurückgehen, worduch die ärmsten Menschen steigenden Nahrungsmittelpreisen ausgesetzt sein werden. Überflutungen und andere Naturkatastrophen werden immer häufiger und weiter verbreitet vorkommen, was sich auf die Ärmsten der Welt auswirkt.

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