Archiv der Kategorie 'soziale Kämpfe'

Australien: ASF-IAA unterstützt Flüchtlinge

Die Gewerkschafter/innen der Anarcho-Syndicalist Federation (ASF-IAA) planen, landesweit die Versorgung von Flüchtlingen zu unterstützen. Diese sollen in Abschiebelagern auf den pazifischen Inseln Nauru und Manus (Papua Neu-Guinea) unbefristet eingesperrt werden.

Es gibt zahlreiche Berichte über die menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen, denen die Männer, Frauen und Kinder in den Sammellagern ausgesetzt sind, wo es immer wieder auch zu sexualisierten Gewalttaten kommt.

Die australische Sektion der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) will konkret die Versorgung von hunderten Flüchtlingen mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Dingen unterstützen. Aber auch friedliche, direkte Aktionen im Konsens mit den Mitgliedern der betroffenen Gemeinden sollen stattfinden, um die Abschiebungen zu verhindern.

Bereits letztes Jahr beteiligte sich die ASF-IAA an antirassistischen Protesten gegen „Reclaim Australia“ und die „United Patriots Front“.

Quelle: https://www.facebook.com/anarchosyndicalistfederation/

Spontandemo nach Brandanschlag in Köln-Mülheim

In der Nacht zum 03.01.2016 wurde eine Flüchtlingsunterkunft im Kölner Stadtteil Mülheim mit bengalischen Leuchtfackeln angegriffen,wobei eine Scheibe zu Bruch ging. Mindestens eine Person wurde durch Schnittwunden verletzt, aber es kam wohl zu keinem Brand. In der Nähe des Übergangsheims an der Schönrather Straße wurden zwei verdächtige Männer (21 und 25 Jahre) von der Polizei festgenommen und am folgenden Abend dem Haftrichtet vorgeführt.

Da von einem fremdenfeindlichen Hintergrund auszugehen ist, haben sich Sonntagmittag etwa 400 Menschen spontan zu einer Demonstration gegen Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt zusammengefunden. Nach improvisierten Redebeiträgen am Wiener Platz zogen sie durch den Stadtteil, auch über die vom Nagelbombenanschlag des „NSU“ geplagte Keupstraße. Vorbei ging es am Bahnhof Mülheim und dem Flüchtlingshotel in der Frankfurter Straße, danach löste sich der Protestzug ohne Zwischenfälle am Wiener Platz wieder auf.

Fluechtlinge willkommen

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Köln: Protest gegen den Knast

Eigendlich findet in Köln, wie auch in anderen Städten, zum Jahreswechsel eine Demonstration rund um das örtliche Gefängnis statt. Doch nach den schlechten Erfahrungen mit staatlicher Repression gegen diese rechtzeitig angemeldeten Kundgebungen hatte das Autonome Knastprojekt den Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ verfasst, der von mehreren antiautoritären Gruppen unterstützt und übernommen wurde. Auch Mitglieder des Anarchosyndikats waren wieder dabei und beteiligten sich an den Aktionen.

JVA Köln-Ossendorf

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Frankreich: Schluss mit dem Ausnahmezustand!

Die Internationale Arbeiter/innen-Assoziation hat nach dem Massaker von Paris folgende Erklärung veröffentlicht:

„Seit 13. November herrscht in Frankreich der „Ausnahmezustand“, während Proteste verboten und viele Leute festgenommen wurden und nun im Hausarrest festgehalten werden. Einer davon ist unser Genosse Ali von der CNT-IAA, der seit dem 28. November um 03:30 Uhr unter Hausarrest steht.

Die IAA verurteilt grundsätzlich dieses staatliche Vorgehen und erinnert daran, dass sich verschiedene staatliche und religiöse Hetzer/innen gegenseitig bekämpfen, damit sie Kontrolle über die Menschen erlangen und sie spalten können. Wir sind alle potenzielle Opfer, deshalb müssen wir uns vereinigen und die Tyrann/innen stürzen – die heutigen und alle, die gerne welche wären.

Schluss mit dem Ausnahmezustand
– lang lebe der internationale Ungehorsam!

http://www.iwa-ait.org

IAA

Schwarz-Rote Feder #6 erschienen

Inhalt:
- Erfahrungen aus dem Arbeitsleben in einer sogenannten linken „sozialen“ Alternativen Institution
- Grundlagen des Anarchosyndikalismus (Teil 1)
- IAA: Die kapitalistische Krise betreffend
- Die sozialpychologischen Hintergründe vom Umweltzerstörung und Klimawandel
- „Mein soziales Bekenntnis“ (Konstruktiver Anarchismus von G.P. Maximoff)

Die neue Ausgabe unseres Magazins könnt ihr jetzt auch als PDF lesen. Ältere Ausgaben im Archiv

Köln: Libertäre Wochen (von März bis Juni)

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von mehreren anarchistischen und anarchosyndikalistischen Gruppen aus Köln

Alle aktuellen Terminankündigungen auf
https://libertaerewochen.wordpress.com

Libertäre Wochen Plakat

IAA: Für eine größere Beteiligung von Frauen in unserer Bewegung!

Anlässlich des Internationalen Frauentags [08. März] möchten wir die problematischen Themen ansprechen, von denen Frauen unverhältnismäßig oft am Arbeitsplatz betroffen sind, um damit effektiver umzugehen und die Teilnahme von Frauen in unserer Bewegung zu fördern.

Im Gespräch mit Genoss/innen innerhalb und außerhalb der anarchosyndikalistischen Bewewegung müssen wir feststellen, dass wir weit davon entfernt sind, einen organisierten Umgang zur Bekämpfung des Sexismus an unseren Arbeitsplätzen zu haben. Bei einer kürzlich stattgefundenen anarchafeministischen Konferenz wurde während eines Workshops zum Thema „Organisierung am Arbeitsplatz“ festgestellt, dass viele Frauen zwar ähnliche Beschwerden und Erfahrungen am Arbeitsplatz haben, aber nur wenige von ihnen sich zu diesen Themen in ihren Betrieben organisieren. Und nur wenige sind Mitglied in einer Gewerkschaft, sowohl bei traditionellen, wie bei alternativen.

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Bulgarien: Proteste gegen Bahnreform

Seit Mitte Januar 2015 findet eine Reihe von Protesten gegen die geplante „Reform“ der bulgarischen Eisenbahn BDZ statt. Die Regierung bereitet die weitere Stillegung von Bahnverbindungen und Kürzungen im Angebot vor, um die staatliche Aktiengesellschaft „Bălgarski Dăržavni Železnici“ schrittweise zu privatisieren.

ARS Bahnprotest

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Vorstellung der IAA in Asien

Bericht der IAA-Delegation nach China und Taiwan:

„In den ersten Augustwochen hat eine Reihe von Vorstellungen und Diskussionen über Anarchosyndikalismus in Asien stattgefunden. Viele Mitgliedssektionen der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) haben ihre Themen präsentiert und an den Treffen und Diskussionsrunden teilgenommen, an denen sich ein breites Spektrum von Aktivist/innen aus Hong Kong und Taipeh beteiligt haben.

IAA (chinesisch)

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Warschau: Zwangsräumung einer arbeitslosen Mieterin verhindert

Wie Anarchosyndikalist/innen der ZSP-IAA aus Polen berichten, hat am 30. April 2014 die „Kampagne für die Verteidigung von Mieter/innen“ (KOL) mit einer Wohnungsblockade die Zwangsräumung der arbeitslosen Mieterin Kinga verhindert. Vor Gericht hattte Kinga eine Klage gegen den Räumungstitel verloren, da ihre Mutter als Mieterin ausgezogen war und Kinga nie einen eigenen Vertrag bekommen hatte.

besetztes Treppenhaus

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IAA: Grüße zum 1. Mai 2014

Während auf der ganzen Welt die Leute immer mehr in un­sichere Arbeitsbedingungen gedrängt werden, die Errungen­schaften aus jahrzehntelangen Kämpfen der Arbeiter/innen-Klasse angegriffen werden und eine wachsende Anzahl von Arbeitenden zu Armutsbedingungen überleben müssen, ist es extrem nötig gegen die Ausbeutung, die wir erleiden müssen, uns zu organisieren und zu mobilisieren.

Am Ersten Mai begehen Arbeiter/innen rund um den Erdball den internationalen Tag der Arbeit, in Gedenken an die Streiks in Chicago von 1886 und dem Martyrium der anarchistischen Arbeiter-Aktivisten, deren Leben vom Staat ungerecht genom­men wurde: Sie wurden hingerichtet, weil sie in der Arbeiter/­innen-Bewegung aktiv waren.

IAA-Logo

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Madrid: Massendemo gegen Krisenpolitik

Am 22.03.2014 haben in der spanischen Hauptstadt Madrid über eine Millionen Demostrant/innen gegen die Politik der Regierung in der anhaltenden Wirtschaftskrise demonstriert. Die Gewerkschaft CNT-IAA hält diese Mobilisierungen für einen Erfolg, zumal sie von einem breiten Bündnis zahlreicher Organisationen getragen wurde, entgegen der Medienzensur und unabhängig von den etablierten Parteien oder den staatstragenden Gewerkschaften CC.OO, UGT und USO. Am Abend kam es nach Polizeiprovokationen noch zu Straßenschlachten zwischen Demonstrant/innen und der Staatsgewalt, was zu hundert Verletzten und 24 Festnahmen führte.

CNT-Beteiligung an den \"Märschen der Würde\"
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Ukraine: Krieg dem Krieg!

Erklärung von Internationalist/innen gegen den Krieg in der Ukraine:

Krieg dem Krieg!
Kein Tropen Blut für die „Nation“!

Der Machtkampf zwischen den Oligarchenklans in der der Ukraine droht zu einem internationalen bewaffneten Konflikt zu eskalieren.

Der russische Kapitalismus beabsichtigt die Umverteilung der ukrainischen Staatsmacht zu nutzen, um seine langfristigen imperialen und expansionistischen Absichten umzusetzen. Auf der Krim und in der Ostukraine hat er starke wirtschaftliche, finanzielle und politische Interessen.

Zerbrochenes Gewehr
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IAA: Zur den aktuellen Ereignissen in der Ukraine

Momentan findet in der Ukraine ein Machtkampf statt. Viele Arbeiter/innen, deren Interessen nicht von Staat und Kapital geschützt werden, und deren materielle Lage oft dramatisch ist, haben an diesen Ereignissen teilgenommen, da sie sich davon einen Wechsel und eine bessere Zukunft erhoffen.

Kämpfen, Protestieren und Streiken sind normale und positive Reaktionen gegen ein ungerechtes oder unterdrückerisches System. Unsere Soldiarität ist mit den Arbeiter/innen und gegen all jene, die sie ausbeuten, regieren und verleiten, indem sie die Macht übernehmen und Kontrolle über die wirklichen Dinge ausüben, die ihr Leben beeinflussen.
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Italien: Generalstreik der Basisgewerkschaften

Für den 18. Oktober 2013 hatten zahlreiche Basisgewerkschaften, darunter die anarchosyndikalistische USI-IAA, in mehreren italienischen Städten zu einem Generalstreik aufgerufen.

USI-IAA Generalstreik 18.10.2013

Diese Proteste fanden statt angesichts der wachsenden Anzahl von Verlierer/innen der Wirtschaftskrise: Erwerbslose, prekär im Niedriglohnbereich, in Zeitarbeit oder illegal Beschäftigte, Obdachlose und von Räumung bedrohte Mieter/innen, sowie Menschen ohne öffentliche Gesundheitsversorgung.
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