Archiv der Kategorie 'soziale Kämpfe'

Köln: Libertäre Wochen (von März bis Juni)

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von mehreren anarchistischen und anarchosyndikalistischen Gruppen aus Köln

Alle aktuellen Terminankündigungen auf
https://libertaerewochen.wordpress.com

Libertäre Wochen Plakat

IAA: Für eine größere Beteiligung von Frauen in unserer Bewegung!

Anlässlich des Internationalen Frauentags [08. März] möchten wir die problematischen Themen ansprechen, von denen Frauen unverhältnismäßig oft am Arbeitsplatz betroffen sind, um damit effektiver umzugehen und die Teilnahme von Frauen in unserer Bewegung zu fördern.

Im Gespräch mit Genoss/innen innerhalb und außerhalb der anarchosyndikalistischen Bewewegung müssen wir feststellen, dass wir weit davon entfernt sind, einen organisierten Umgang zur Bekämpfung des Sexismus an unseren Arbeitsplätzen zu haben. Bei einer kürzlich stattgefundenen anarchafeministischen Konferenz wurde während eines Workshops zum Thema „Organisierung am Arbeitsplatz“ festgestellt, dass viele Frauen zwar ähnliche Beschwerden und Erfahrungen am Arbeitsplatz haben, aber nur wenige von ihnen sich zu diesen Themen in ihren Betrieben organisieren. Und nur wenige sind Mitglied in einer Gewerkschaft, sowohl bei traditionellen, wie bei alternativen.

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Bulgarien: Proteste gegen Bahnreform

Seit Mitte Januar 2015 findet eine Reihe von Protesten gegen die geplante „Reform“ der bulgarischen Eisenbahn BDZ statt. Die Regierung bereitet die weitere Stillegung von Bahnverbindungen und Kürzungen im Angebot vor, um die staatliche Aktiengesellschaft „Bălgarski Dăržavni Železnici“ schrittweise zu privatisieren.

ARS Bahnprotest

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Vorstellung der IAA in Asien

Bericht der IAA-Delegation nach China und Taiwan:

„In den ersten Augustwochen hat eine Reihe von Vorstellungen und Diskussionen über Anarchosyndikalismus in Asien stattgefunden. Viele Mitgliedssektionen der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) haben ihre Themen präsentiert und an den Treffen und Diskussionsrunden teilgenommen, an denen sich ein breites Spektrum von Aktivist/innen aus Hong Kong und Taipeh beteiligt haben.

IAA (chinesisch)

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Warschau: Zwangsräumung einer arbeitslosen Mieterin verhindert

Wie Anarchosyndikalist/innen der ZSP-IAA aus Polen berichten, hat am 30. April 2014 die „Kampagne für die Verteidigung von Mieter/innen“ (KOL) mit einer Wohnungsblockade die Zwangsräumung der arbeitslosen Mieterin Kinga verhindert. Vor Gericht hattte Kinga eine Klage gegen den Räumungstitel verloren, da ihre Mutter als Mieterin ausgezogen war und Kinga nie einen eigenen Vertrag bekommen hatte.

besetztes Treppenhaus

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IAA: Grüße zum 1. Mai 2014

Während auf der ganzen Welt die Leute immer mehr in un­sichere Arbeitsbedingungen gedrängt werden, die Errungen­schaften aus jahrzehntelangen Kämpfen der Arbeiter/innen-Klasse angegriffen werden und eine wachsende Anzahl von Arbeitenden zu Armutsbedingungen überleben müssen, ist es extrem nötig gegen die Ausbeutung, die wir erleiden müssen, uns zu organisieren und zu mobilisieren.

Am Ersten Mai begehen Arbeiter/innen rund um den Erdball den internationalen Tag der Arbeit, in Gedenken an die Streiks in Chicago von 1886 und dem Martyrium der anarchistischen Arbeiter-Aktivisten, deren Leben vom Staat ungerecht genom­men wurde: Sie wurden hingerichtet, weil sie in der Arbeiter/­innen-Bewegung aktiv waren.

IAA-Logo

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Madrid: Massendemo gegen Krisenpolitik

Am 22.03.2014 haben in der spanischen Hauptstadt Madrid über eine Millionen Demostrant/innen gegen die Politik der Regierung in der anhaltenden Wirtschaftskrise demonstriert. Die Gewerkschaft CNT-IAA hält diese Mobilisierungen für einen Erfolg, zumal sie von einem breiten Bündnis zahlreicher Organisationen getragen wurde, entgegen der Medienzensur und unabhängig von den etablierten Parteien oder den staatstragenden Gewerkschaften CC.OO, UGT und USO. Am Abend kam es nach Polizeiprovokationen noch zu Straßenschlachten zwischen Demonstrant/innen und der Staatsgewalt, was zu hundert Verletzten und 24 Festnahmen führte.

CNT-Beteiligung an den \"Märschen der Würde\"
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Ukraine: Krieg dem Krieg!

Erklärung von Internationalist/innen gegen den Krieg in der Ukraine:

Krieg dem Krieg!
Kein Tropen Blut für die „Nation“!

Der Machtkampf zwischen den Oligarchenklans in der der Ukraine droht zu einem internationalen bewaffneten Konflikt zu eskalieren.

Der russische Kapitalismus beabsichtigt die Umverteilung der ukrainischen Staatsmacht zu nutzen, um seine langfristigen imperialen und expansionistischen Absichten umzusetzen. Auf der Krim und in der Ostukraine hat er starke wirtschaftliche, finanzielle und politische Interessen.

Zerbrochenes Gewehr
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IAA: Zur den aktuellen Ereignissen in der Ukraine

Momentan findet in der Ukraine ein Machtkampf statt. Viele Arbeiter/innen, deren Interessen nicht von Staat und Kapital geschützt werden, und deren materielle Lage oft dramatisch ist, haben an diesen Ereignissen teilgenommen, da sie sich davon einen Wechsel und eine bessere Zukunft erhoffen.

Kämpfen, Protestieren und Streiken sind normale und positive Reaktionen gegen ein ungerechtes oder unterdrückerisches System. Unsere Soldiarität ist mit den Arbeiter/innen und gegen all jene, die sie ausbeuten, regieren und verleiten, indem sie die Macht übernehmen und Kontrolle über die wirklichen Dinge ausüben, die ihr Leben beeinflussen.
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Italien: Generalstreik der Basisgewerkschaften

Für den 18. Oktober 2013 hatten zahlreiche Basisgewerkschaften, darunter die anarchosyndikalistische USI-IAA, in mehreren italienischen Städten zu einem Generalstreik aufgerufen.

USI-IAA Generalstreik 18.10.2013

Diese Proteste fanden statt angesichts der wachsenden Anzahl von Verlierer/innen der Wirtschaftskrise: Erwerbslose, prekär im Niedriglohnbereich, in Zeitarbeit oder illegal Beschäftigte, Obdachlose und von Räumung bedrohte Mieter/innen, sowie Menschen ohne öffentliche Gesundheitsversorgung.
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Baskischer Generalstreik (30-M)

Die Gewerkschaft CNT-IAA hatte für den 30. Mai 203 zur Teilnahme am regionalen Generalstreik im Baskenland und in Navarra aufgerufen und sich in mehreren Städten an Demonstrationen beteiligt (Barakaldo, Bilbao, Durango, Gasteitz, Pamplona, Navarra…)

huelga general 30-M Euskal Herria
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Warschau: Gegen die Angriffe auf Bildungsarbeiter/innen

Am 3. Juni 2013 haben die Bildungsarbeiter/innen der polnischen Gewerkschaft ZSP-IAA an einer Demonstration zur Verteidigung der öffentlichen Bildung in Warschau teilgenommen. Dies ist teil der anhaltenden Proteste gegen Kürzungen im Bildungsbereich und gegen die Massenentlassung von Lehrer/innen.


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Acht-Stunden-Tag, Anarchist/innen und IWPA

Haymarket und die Radikalisierung der arbeitsrechtlichen Forderungen in den 1880er Jahren

Seit langen schon ist der 1. Mai ein Feiertag an dem Sozialdemokrat/innen und etabliertn Gewerkschaften sich in der Öffentlichkeit zeigen und an den Kampf für den 8-Stunden-Tag erinnern. Vielleicht ist es zu dieser Gelegenheit einmal interessant, zurück zu schauen und einige der Unterschiede zur damaligen US-amerikanischen Arbeiter/innen-Bewegung zu betrachten. Das mag uns zu verstehen helfen, dass die Haymarket-Anarchist/innen andere Gedanken im Sinn hatten als die sozialdemokratischen Gewerkschaftsführer/innen heute.

International Working Peoples\' Association (IWPA)

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Erster Mai 2013 – international

Das IAA-Sekretariat hat wieder einmal zum Ersten Mai eine Erklärung verfasst, die gleichzeitig auf die globalen Aktionstage der anarchosyndikalistischen Internationale (29.4.-01.05.) hinweist.

Die Mitgliedsgewerkschaften haben in diesen Tagen weltweit eigene Demonstrationen bzw. Kundgebungen durchgeführt oder sich an bestehenden Bündnisaktionen beteiligt, wie zum Beispiel in Araxa (Brasilien), Buenos Aires (Argentinien), Dresden, Hannover, Köln, Moskau (Rußland), Porto (Portugal), Setúbal (Portugal), Triest (Italien), Wroclaw (Polen) und natürlich in Spanien: Córdoba, Granada, Madrid, Málaga, Salamanca, Valencia

Gegenseitige Hilfe

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Brasilien: Freie Fahrt in Araxa!

Die Confederação Operária Brasileira (COB-IAA), Mitglied der anarchosyndikalistischen Internationale in Brasilien, kämpft in der Stadt Araxá im Bundesstaat Minas Gerais für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Seit Monaten organisiert die Gewerkschaftsinitiative Proteste und Demonstrationen gegen die Stadtverwaltung und die Firma Vera Cruz, welche der armen Bevölkerung durch hohe Fahrpreise eine Mobilität unbezahlbar machen.

Bus-Boykott 2013

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