Archiv der Kategorie 'Umwelt'

Klimawandel bedroht Bangladesch

Die Weltbank hat vor einiger Zeit einen Bericht herausgebracht mit dem Titel „Schockwellen: Verwaltung der Folgen des Klimawandels auf die Armut“ (2016). Darin wird vorhergesagt, dass die weltweite Erwärmung im nächsten Jahrzehnt weitere 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen wird. Das bedeutet, dass 100 Millionen Menschen mehr mit Ansehen müssen, wie ihr Einkommen unter 0,87 Euro am Tag sinkt, was bereits auf 700 Millionen Menschen zutrifft, die nach Definition der Weltbank in „äußerster Armut“ leben.

Bangladesh Anarchosyndicalist Federation (BASF)

Die Menschen in den ärmsten Ländern sind am meisten bedroht, vor allem in Afrika südlich der Sahara, ebenso wie in Südasien. Dem Bericht zufolge wird der Klimawandel schreckliche Auswirkungen auf Landwirtschaft und Gesundheit in den globalen Armutsregionen haben. Die Ernteerträge werden bis 2030 um 5 % zurückgehen, worduch die ärmsten Menschen steigenden Nahrungsmittelpreisen ausgesetzt sein werden. Überflutungen und andere Naturkatastrophen werden immer häufiger und weiter verbreitet vorkommen, was sich auf die Ärmsten der Welt auswirkt.

(mehr…)

Schwarz-Rote Feder #6 erschienen

Inhalt:
- Erfahrungen aus dem Arbeitsleben in einer sogenannten linken „sozialen“ Alternativen Institution
- Grundlagen des Anarchosyndikalismus (Teil 1)
- IAA: Die kapitalistische Krise betreffend
- Die sozialpychologischen Hintergründe vom Umweltzerstörung und Klimawandel
- „Mein soziales Bekenntnis“ (Konstruktiver Anarchismus von G.P. Maximoff)

Die neue Ausgabe unseres Magazins könnt ihr jetzt auch als PDF lesen. Ältere Ausgaben im Archiv

Bonn: Tausende bei Anti-Atom-Blockade

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima haben am 28. Mai 2011 erneut Hundertausende gegen die zivil-militärische Nutzung von Atomenergie demonstriert. Fast vier Monate nach dem japanischen Super-GAU war dies der dritte Massenprotest-Aktionstag in Deutschland. In Bonn gingen über 6.000 Menschen auf die Straße und trainierten auf der Kennedybrücke für die geplanten Sitzblockaden vor Atomkraftwerken, welche ab Pfingsten geplant sind.

(mehr…)

Köln: Zehntausende gegen Atomkraft

Am 26. März 2011 haben im Rahmen einer bundesweiten Anti-Atom-Demonstration anlässlich der andauernden Reaktorkatastrophe von Fukushima auch in Köln zehntausende Menschen für einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie protestiert.

Atomstaat abschaffen!

(mehr…)

Köln: Erneut Tausende auf Anti-Atom-Demo

In der Kölner Innenstadt sind am 19. März 2011 erneut tausende Demonstrant/innen zusammengekommen, um angesichts der Reaktorkatasprophe von Fukushima für einen sofortigen und weltweiten Ausstieg aus der Atomkraft zu kämpfen.


(mehr…)

Köln: Anti-Atom-Proteste

Am 14. März 2011 fand im Rahmen der bundesweiten Proteste gegen Atomkraft auch in Köln eine Kundgebung anlässlich der Reaktorkatastrophen in Japan statt. Auf dem Rudolfplatz versammelten sich – nach Angaben der Veranstalter/innen – über 2.000 Demonstrant/innen aller Altersstufen, um ihre Ablehung jeglicher Atomkraft und ihre lautstarke Anteilnahme mit den japanischen Opfern der bisherigen AKW-Explosion auf die Straße zu tragen.

demo1

(mehr…)

Sebastien Briat – 2004 vom CASTOR überfahren

Atomzüge sind Todeszüge

Nach dem Tod des Gewerkschaftsaktivisten Sébastien Briat, der vor sechs Jahren am 07. November 2004 von einem CASTOR-Zug überrollt auf den Gleisen verblutete, haben einige Bahnarbeiter/innen der anarchosyndikalistischen CNT-IAA, die im ‚Libertären Anti-Atom-Kollektiv‘ im französischen Amiens organisiert sind, folgendes Flugblatt verbreitet:

Er hiess Sébastien.
Er wurde 22 Jahre.
Er ist tot, ein Opfer der Atomkraft und des Kapitalismus, damit die Zukunft lebt.

(mehr…)