Suchergebnisse für 'griechenland'

Weltbank, grüner „Freihandel“ und neoliberale Privatisierung (Teil 1+2)

Teil 1: Warum die Ankündigung der Weltbank zur Bereitstellung von 200 Mrd. Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels vielleicht doch keine gute Nachricht ist

Die Weltbank [WBG] hat Anfang Dezember 2018 angekündigt, dass sie zur Finanzierung von Maßnahmen gegen den Klimawandel rund 200 Mrd. $ zur Verfügung stellen will. Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, teilte in der Erklärung mit: „Es geht darum, dass Länder und Gemeinschaften in die Lage versetzt werden, eine sicherere und klimaresistentere Zukunft aufzubauen.“ Die Ankündigung wurde allgemein begrüßt und Viele hoben hervor, dass die Bank damit eine starke Führungsrolle übernimmt und ein deutliches Zeichen an privatwirtschaftliche Kapitalgeber*innen sendet.

Doch bevor wir alle in Jubel ausbrechen, sollte erwähnt werden, dass die Weltbank schon seit langem dafür bekannt ist, etwas anzukündigen, aber das Gegenteil davon zu tun. Beispielsweise hatte derselbe Herr Kim 2015 einen Fünf-Punkte-Plan zur Entwicklung eines kohlenstoffarmen Wachstums angekündigt, in dem ein Ende von Fördergeldern für fossile Energie ausgerufen wurde. Doch später stellte sich heraus, dass die Weltbank stattdessen den Ausbau fossiler Brennstoffe mit bis zu 3,4 Mrd. $ gefördert hat, was eine Steigerung von 22% gegenüber dem Vorjahr bedeutete.
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Hamburg: Großdemo gegen G20-Gipfel

An der Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20″ am 08.07. nahmen etwa 76.000 Menschen teil, darunter auch einige Anarchosyndikalist*innen. Dies war der gemeinsame Abschluss der antikapitalistischen Aktionstage gegen das Gipfeltreffen der herrschenen Industriestaaten.


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Wozu brauchen wir eine dritte Internationale?

Seit vor einigen Monaten die Abspaltung von der IAA [Anm. 1] angekündigt wurde, hat es zahlreiche Kommentare und Spekuationen gegeben, in welche Richtung einige Organisationen künftig gehen werden. Kürzlich konnten wir Kommentare lesen von jenen, die eine Einbindung verschiedener syndikalistischer Organisationen befürworten. Darunter waren auch die persönlichen Meinungen einzelner spanischer CNT-Mitglieder, die sich darüber beklagten, dass es in dem Land jemals eine Spaltung der syndikalistischen Bewegung gab. Jedoch kamen mit diesen Fragen angesichts des bevorstehenden internationalen Treffens der „Red and Black Coordination“ (RBC) [Anm. 2] immer weiter neue Fragen auf:

Wozu brauchen wir eine dritte internationale Initiative?
Warum auf der Gründung einer parallelen IAA bestehen, wenn man doch der bestehenden Koordination beitreten könnte?
Und wie wird die Koordination auf die Einladung einiger ihrer Mitglieder zur Gründung einer anderen reagieren?

Zur Verteidigung der IAA - Föderation von Gleichen - seit 1922

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Italien: Generalstreik der Basisgewerkschaften

Für den 18. Oktober 2013 hatten zahlreiche Basisgewerkschaften, darunter die anarchosyndikalistische USI-IAA, in mehreren italienischen Städten zu einem Generalstreik aufgerufen.

USI-IAA Generalstreik 18.10.2013

Diese Proteste fanden statt angesichts der wachsenden Anzahl von Verlierer/innen der Wirtschaftskrise: Erwerbslose, prekär im Niedriglohnbereich, in Zeitarbeit oder illegal Beschäftigte, Obdachlose und von Räumung bedrohte Mieter/innen, sowie Menschen ohne öffentliche Gesundheitsversorgung.
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14N: Generalstreik und Aktionstag in Europa

Am 14.11.2012 fand erstmalig ein europaweiter Tag des Generalstreiks gegen die Kürzungspolitik statt, der vor allem in den südeuropäischen Ländern Spanien und Portugal, aber auch teilweise in Italien realisiert wurde.

CNT-IAA

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Spanien: Generalstreik am 14. November

Zeit zu kämpfen! Generalstreik am 14.11.

Auch die anarchosyndikalistische CNT-IAA ruft für den 14. 11. zum Generalstreik gegen Krise und Ausbeutung auf. Seit Beginn der Wirtschaftskrise hat die Basisgewerkschaft die allgemeine Arbeitsniederlegung als das wichtigste Instrument der Arbeiter/innen gegen die Angriffe von Banken und Management vertreten.

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Spanien: regionaler Generalstreik und Repressionen

Seit den Morgenstunden des 26.09. hat die anarchosydikalistische CNT-IAA gemeinsam mit anderen Basisgewerkschaften in verschiedenen Städten des Baskenlandes und Navarra gestreikt. In Donostia (San Sebastian) haben Mitglieder an den frühmorgentlichen Streikkundgebungen teilgenommen, wobei es einige unschöne Situationen wegen der Anwesenheit der Polizei gab. Die CNT ist später in der Haupt-Streikdemonstration mitgelaufen und hat am Abend noch Demonstrationen in Donostia, Bilbao, Gasteiz und Irunea abgehalten.
CNT-IAA Santander 29.09.2012
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IAA-Aktionen und M31-Demos

Einige Links zu Berichten über internationale M31-Aktionen bzw. den IAA-Aktionstag:
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Generalstreiks ohne Ende?

Es war ein heißer Herbst in vielen europäischen Ländern, in denen Proteste gegen die kapitalistische Krise Millionen Demonstrant/innen und Streikende auf die Straße gebracht haben. In Griechenland legte ein Generalstreik am 20.10. das öffentliche Leben für 48 Stunden lahm. Gegen einen Ansturm von wütenden Demonstrant/innen auf das Parlamentsgebäude am Syntagma-Platz prügelten Sicherheitskräfte und Stalinist/innen mit Schlagstöcken ein. Wie bereits 1998 verteidigte die Kommu­nistische Partei KKE gemeinsam mit der Polizei die Staatsmacht.
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IAA: Die kapitalistische Krise betreffend

Die Vereinigten Staaten haben sich seit dem Zweiten Weltkrieg im Zentrum des internationalen Finanzsystems befunden. Der Dollar hatte als internationale Leitwährung gedient und die USA hatten als das führende Imperium auch ungeheuere Gewinne aus ihrer Rolle als oberste Kapitalmacht gezogen. Heutzutage stehen dieses Imperium und der Kapitalismus auf wackligem Grund und die Bankenkrise hat sich zu einer ernsthaften Staatsschuldenkrise entwickelt.
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Madrid: Eindrücke von der besetzten Puerta del Sol

Interview mit einem reisenden Genossen („Horst“)

AS: Du kommst gerade zurück aus Spanien. Erzähl mal deine Eindrücke, was du dort erlebt hast.

H: Also, ich war ungefähr knapp zwei Wochen in Madrid, bin angekommen am 28. Mai, also nach der [brutalen polizeilichen] Räumung in Barcelona. Was ich da zuerst gesehen habe, ist dass die Bewegung neue Kraft gefunden hat durch diese Räumung. In Barcelona ist der Platz ja direkt wieder besetzt worden, auch mit wesentlich mehr Leuten. In Madrid sind daraufhin nochmal mehr Leute deswegen dahin gekommen. Optisch war es sehr faszinierend, weil das ist ja auf der Puerta del Sol, also dem zentralen Geschäftsplatz von Madrid. Der Platz war zu großen Teilen überspannt mit so einer Art revolutionärem Slum – ich war mal in Indien und die Ähnlichkeiten sind frappierend.
Von Madrid nach Köln...

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Spanien: Massenbesetzungen gegen Politik und Sparpläne

In Spanien sind heute erneut hunderttausende Demonstrant/innen gegen das herrschende Parteiensystem und die aktuellen Sparpläne von Regierung, EU und Weltbank auf die Straße gegangen.


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Griechenland: Dringender Aufruf für internationale Solidarität!

Genossinnen und Genossen,

Die Absicht dieser Mitteilung ist es euch kurz darüber zu informieren, was in den letzten Tage in Griechenland geschah. Außerdem möchten wir an alle Anarchist/innen weltweit einen internationalen Solidaritätsaufruf richten.
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IAA-Sekretariat zum Ersten Mai 2011

Gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung
– Direkte Aktionen und Solidarität!

Während wir diesen Text schreiben finden in Libyen, der Elfenbeinküste, dem Irak und in Afghanistan Kriege statt und es gibt Aufstände in Nordafrika und im Mittleren Osten. Außerdem kämpfen die Arbeiter/innen auf jedem Kontinent gegen den geplanten Einsatz von Sparmaßnahmen.

Die kapitalistischen Mächte durchstreifen jeden Winkel des Planeten auf der Suche nach noch mehr Profit und Marktbeherrschung. Gleichzeitig sind vereint in ihrer Entschlossenheit einen Krieg gegen die Klasse der Arbeiter/innen zu entfesseln. Das ist die wahre Realität des globalen Kapitalismus: Tod, Zerstörung und unbarmherzige Angriffe auf die Arbeiterklasse, auf Lohnbedingungen und Rechte!
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Köln: Hungerstreik der Migrant/innen in Griechenland unterstützt

Am 11.02.2011 haben antirassistische Aktivist/innen den internationalen Aktionstag mit den 300 hungerstreikenden Migrant/innen in Griechenland mit einer kleinen Aktion ergänzt.

An der Fassade des Universitätshauptgebäudes am Albertus-Magnus-Platz wurde ein Transparent aufgehängt und es wurden Flugblätter mit dem Aufruf der Vollversammlung der Hungerstreikenden verteilt.

Uni-Hauptgebäude
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